Mittwoch, 1. November 2017

Wie ich versuche Kunststoff – frei zu leben / 8 Alternative zu Plastik



(Wege ins iCH Alexandra Skala)


Wenn du „gesund“ bleiben möchtest – musst du auf DAUER plastikfrei leben.

Kaum jemand kann es sich noch vorstellen, OHNE Plastik zu leben.
Bzw. ist Plastik nicht wegzudenken – denn auch die Lebensmittel sind zu 80 % nur im Plastik erhältlich.

Ich weiß selbst, dass es nicht zu 100% möglich ist aber ich kann bewusst darauf achten, es so gut wie möglich zu ersetzen. Das ist schon so viel (mehr)wert.

Hast du schon ganz bewußt darauf geachtet – wieviel Plastik alleine in deinem Haushalt vorhanden ist?

Ich bin immer wieder darum bemüht, Alternative zu finden.

Auch Wegwerfartikel in immer wieder verwendbaren Dingen auszutauschen. So habe ich mir in letzter Zeit noch mehr Gedanken dazu gemacht – wie ich Plastik verbannen kann.

Wir wissen doch alle, dass Plastik eine enorme Auswirkung auf unsere Gesundheit und unseren Planeten haben.

Es dauert SEHR laaange, ja bis zu Jahrhunderte, bis es sich zersetzt hat und oftmals gelangt es in unsere Ozeane wo die Meerestiere dadurch Elends zugrunde gehen. Von dort aus dann auch auf unsere Tischen/Lebensmittel gelangt und wie gefährlich es für unsere eigene Gesundheit ist. 

Sogar wenn ich täglich meine Runden im Wald drehe - finde ich immer wieder weggeworfene Plastikartikel. Am meisten sind es die Trinkflaschen.

Bei genauerem Betrachten ist Kunststoff beinahe ÜBERALL enthalten.
Es wird schwierig Alternative zu finden, die dauerhaft übernommen werden können – da Plastik nun auch einmal Vorteile hat. Nämlich die Bequemlichkeit in Vielerlei Hinsicht. Ebenso auch praktisch ist. Deshalb wird es sehr gerne und oft verwendet.

Hast du gewusst – dass PLASTIK in unserem Körper übers Blut nachweisbar ist?

Ich habe für mich ein paar Alternativen gefunden um Plastik zu vermeiden.

1) Cafebecher aus Edelstahl – statt Plastikbecher oder Wegwerfbecher



Morgens wenn ich außer Haus gehe – nehme ich mir immer meinen Edelstahl - Becher mit Cafe mit. (Leider hat mein Becher immer noch einen Plastikdeckel).
Doch immerhin spare ich schon den täglichen Konsum von Plastik oder Wegwerfbechern.

2) Glas Trinkflasche – statt Plastikflaschen

Ich habe auch immer eine Flasche aus Glas mit dabei und kann mir wo immer ich auch bin – Trinkwasser in die Flasche füllen. (Leider hat meine Trinkflache einen Plastikschraubverschluß aber immerhin)
Es ist für mich kostengünstiger – gesünder und vor allem schadstofffrei.
Denke – welche Mittel wohl eingesetzt werden um in Deutschland die wiederverwendbaren PET Flaschen zu reinigen? Hm, welche Mittel werden bei Glas - Pfandflaschen verwendet?

3) Stoff Einkaufstasche – statt Plastiktüte

Eine Einkaufstasche aus Stoff habe ich immer griffbereit (ich habe sogar schon welche ganz einfach genäht – hier kommst du zu meiner kostenfreien Anleitung)– wenn mir unterwegs einfällt, noch schnell etwas einkaufen zu müssen. Hier findest du noch viel mehr Taschen auf meinem Nähblog.

Meiner Meinung nach, ist dies wohl eins der größten Hauptverursacher für Plastikmüll.
Einkaufstaschen die nebenbei auch noch (viel) Geld kosten.


Wenn du täglich einkaufen gehst und jeden Tag einen Plastiksack kaufst – so sind das in 1 Jahr ca.62 Euro was du für Plastik ausgibst.

4) Jausentasche und selbstgemachte Frischhaltetücher - statt Jausenbox aus Kunststoff und Folie



Mein Jüngster geht noch zur Schule und ich habe lange überlegt, wie ich ihm seine Jause verpacken kann.
Erst hatte ich die Folie durch Küchenroller ersetzt was ja auch super funktioniert.
Doch mich störte immer noch die Plastikbox.
So habe ich vor ca. einem Jahr angefangen die Folie selbst herzustellen.
Genau – mit Stoffen und Bienenwachs.
Funktioniert SUPER – außerdem kommt das Jausenbrot nun in eine Jausentasche und nicht mehr in die Box.

Die kostenfreie Anleitung für die selbstgemachten Frischhaltetücher findest du hier.
 
5) Edelstahlschüsseln – statt Tupperware

Ich finde einige auf Amazon. Am besten unter Thermoschüsseln Ausschau halten.
Mein Problem ist nun – dass die meisten zwar mit Deckel sind aber nicht wirklich dicht.
Doch als Alternative für den Kühlschrank ZB. für Essensreste vom Kochen „bestens“ geeignet.

6) Schraubgläser – statt Gefrierbeutel

Sobald ich mit der Ernte im Garten abgeschlossen habe – möchte ich die Lebensmittel natürlich haltbar aufbewahren. Im Herbst ist die Ernte meist sehr ausgiebig und Manches wird eingekocht – getrocknet oder aber auch eingefroren.
Auch Kräuter wie Petersilie ZB. friere ich ein. Früher habe ich das immer mit Plastikgefrierbeutel gemacht. Jetzt mache ich das mit Schraubgläsern.
Ja – ich dachte auch immer das geht nicht. Habs dann sein lassen, weil ich dachte, das Glas wird im Gefrierschrank zerbrechen.

Doch jetzt weiß ich worauf ich achten muss.

·         Flüssige Speisen ZB. eine Suppe leere ich „kalt“ und NICHT randvoll ins Glas.
Das liegt daran – weil Flüssigkeit sich ausdehnt und keinen Platz im Glas hätte – somit würde es das Glas sprengen. Ich verwende außerdem etwas dickere Gläser mit einem größeren Einfüll – Loch.

·         Geschnittene Kräuter ZB. kann ich problemlos bis unter den Rand einfüllen.

Das liegt daran – weil feste Speise sich nicht ausdehnt und deshalb auch nicht mehr Platz im Glas benötigt.

Einfrieren geht allerdings auch im Stoffbeutel – Papiersack oder Karton und natürlich auch in den selbstgemachten Wachstüchern

7) Bügelgläser – statt Plastik Vorratsbehälter

Diese Gläser mit den Bügel gibt es in vielen verschiedenen Größen.
Ich verwende sie mittlererweile um meine getrockneten Wildkräuter aufzubewahren.
Auch in der Küche für verschiedenste Vorratslebensmittel. ZB. für Nudeln, die man ja auch immer im Plastik kaufen kann.

8) Kosmetik selber machen – statt gekauft mit Mikroplastik zu verwenden

Alle die mich inzwischen kennen – wissen, dass ich auch die Kosmetik selber mache.
Hier ist eine ganze kostenfreie Rezeptpalette zum Nachmachen. Sogar ein Seifen Grundrezept und eine Anleitung für den Seifenblock Bau. Mit dem Vorteil – ich weiß was drinnen ist. Doch am allerwichtigsten ist es mir, die selbst gemachte Kosmetik NICHT in Plastiktiegel sondern in Glastiegel abzufüllen.
Ich gebe zu – als ich damals angefangen habe, die Kosmetik herzustellen, füllte ich sie auch teilweise in Plastikbehälter ab. Das mache ich aber jetzt nicht mehr – obwohl…der dekorative Lippenstift in der Lippenstift Hülle schon EDEL aussieht.

Aber… WENN SCHON – DENN SCHON

(Vielleicht gibt es schon bald solche Hülsen aus Holz?!?)

Meine Plastikfreien Slipeinlagen habe ich bereits schon vorgestellt. Hier kommst du zur kostenfreien Anleitung. Als nächstes kommen genähte Wattepads an die Reihe 😉


Hast du dir schon mal überlegt, dass Mikroplastik auch in der Kleidung enthalten ist?
Sie gelangen über die Waschmaschine in die Abwässer und somit auch ins offene Meer.
Hier schließt sich dann der Kreislauf wieder und gelangt abermals auf unseren Essenstellern.
Ich möchte mich weitgehend um eine gute Quelle für plastikfreie Kleidung umsehen.

Vielleicht hast DU einen Tipp für MICH? 
D*A*N*K*E



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Alexandra Skala - Diplom Heilkräuterpädagogin - Hallestrasse.73 - 4030 Linz - wegeinsich@liwest.at - 06504063304