Dienstag, 8. August 2017

Wie du den Wirkstoff der Wildkräuter enziehst - Die 5 häufigsten Herstellungsmethoden

(Wege ins ICH Alexandra Skala)

Grundwissen über Wildkräuter & CO – Die Art der Auszüge


Die 5 häufigsten Herstellungsmethoden

Es gibt verschiedene Methoden den Inhaltsstoff der Wildkräuter zu gewinnen. Eine der häufigsten Anwendungen sind die Ölauszüge – Aufguss – Tinktur - Frischpflanzenauszug(Smoothie) – Kräutersalz

Heute zeige ich dir wie es geht

Der kalte Ölauszug (Mazerat)

Man kennt Kräuteröle meistens für den Gebrauch in der Küche.
Dennoch finden sie auch anderwertig ihre Wertschätzung.

ZB. als Salbenöl – Massageöl – Grundlagenöl für die „gesunde Kosmetik“ – Seifen oder einfach als „Solo“ Öl.

Wie sie hergestellt werden und worauf du unbedingt achten musst, zeige ich dir hier in diesem Beitrag.



  • Zu allererst benötigst du ein reines Naturbelassenes Öl. Ich nehme Z.B. immer Sonnenblumenöl. Du kannst auch Olivenöl oder Rapsöl nehmen. 


Wichtig ist – es ist rein Naturbelassen!


Aus den öllöslichen Inhaltsstoffen von Blüten – Blättern – Knospen – Rinden – Wurzeln und Früchten erhältst du ein hochwertiges
„heilkräftiges“ Wildkräuteröl.

  • beliebige Pflanzenteile an trockenen Tagen sammeln. Sollten sie dennoch einmal feucht sein, zeige ich dir hier wie du sie schonend trocknen kannst.
  • Die Pflanzenteile werden mit einem Keramikmesser(Kräuter dürfen nicht mit metallischen Gegenständen bearbeitet werden – da ansonsten die Inhaltsstoffe sehr schnell verloren gehen)klein geschnitten und in ein Schraubglas gefüllt.
  • Im Verhältnis 1: 5 mit Sonnenblumenöl bedecken. 


Wichtig ist – die Pflanzenteile müssen steht´s mit dem Öl bedeckt sein!

Dies ist sehr wichtig zu beachten – da ansonsten die Pflanzenteile die nicht bedeckt sind, verschimmeln und dadurch das ganze Öl kaputt ist.

  • Täglich wird nun das Öl in kleinen Kreisen hin und her bewegt. Nicht schütteln, wie so oft empfohlen – da hier ansonsten das Öl und die Pflanzenteile am Deckel kleben bleiben und dadurch wieder zur Schimmelbildung neigt. Schüttelt man lieber das Glas, so empfehle ich den Deckel IMMER nach dem Schütteln abzuwischen. So wirkt man der Schimmelbildung entgegen!
  • Jetzt lässt du diese Kräuter – Öl Mischung 4 – 6 Wochen an einem warmen hellen oder kühleren dunklen Ort stehen. Kommt darauf an WELCHE Pflanzenteile du gesammelt hast. 

Blüten – Blätter – Rinden – Knospen von Pflanzen die in der Sonne stehen, kommt auch der Ölauszug an einen hellen Ort.
Blüten – Blätter – Rinden – Knospen und Wurzeln von Pflanzen die im Schatten stehen, kommt auch der Ölauszug in den Schatten.

  • Nach der Reifungszeit werden die Pflanzenteile abgefiltert. Dazu nehme ich einen Email Trichter und einen Leinenstoff. Ich filtere in eine Braunflasche(dunkle Flasche wegen der Haltbarkeit) ab und beschrifte mein Öl mit Namen und Datum. Bei sauberer Arbeitsvorgehensweise – sprich, ich habe vorher alle benötigten Materialien mit Alkohol desinfiziert – bleibt das Öl mindestens ein halbes Jahr haltbar. Diese Haltbarzeit kann sich bis zu einem Jahr verlängern. Es kommt eben auch darauf an – welches Ablaufdatum dein Z.B Sonnenblumenöl hatte.


Dein hergestelltes Öl kann nicht länger haltbar sein, als dein verwendetes Basisöl!

Hier sind hochwertige Beispiele die du unbedingt probieren musst!



Unter der Rubrik <Leichter pflegen>
findest du noch VIEL mehr TOLLE Rezepte


Der warme Ölauszug

Schneller geht es mit dem Warmverfahren.
Hierzu wende ich verschiedene Behältnisse an.



Z.B meinem getöpferten „RÜHROFEN“


oder ich verwende einen Email Topf und ziehe die Pflanzenteile direkt darinnen am Herd aus.

  • Zu allererst benötigst du ein reines Naturbelassenes Öl. Ich nehme Z.B. immer Sonnenblumenöl. Du kannst auch Olivenöl oder Rapsöl nehmen.



Wichtig ist – es ist rein Naturbelassen!



Aus den öllöslichen Inhaltsstoffen von Blüten – Blättern – Knospen – Rinden – Wurzeln und Früchten erhältst du ein hochwertiges
„heilkräftiges“ Wildkräuteröl.

  • beliebige Pflanzenteile an trockenen Tagen sammeln.Sollten die dennoch einmal feucht sein, zeige ich dir hier wie du sie schonend trocknen kannst.
  • Die Pflanzenteile werden mit einem Keramikmesser(Kräuter dürfen nicht mit metallischen Gegenständen bearbeitet werden – da ansonsten die Inhaltsstoffe sehr schnell verloren gehen)klein geschnitten und in ein Wärmebehältnis (Z.B. den Kessel)gefüllt.(Es geht mit jedem Behältnis gleich ob auf Herd oder Öfchen ist auch egal)
  • Hier gilt die Faustregel 100ml Öl – 2 EL geschnittene Pflanzenteile
  • Den Z.B.Thymian lass ich jetzt 2 Tage darinnen und erwärme immer wieder mit einem großen Teelicht. Mit einem Holzstäbchen rühre ich immer wieder um.
  • Nach den 2 Tagen werden die Pflanzenteile abgefiltert. Dazu nehme ich einen Email Trichter und einen Leinenstoff. Ich filtere in eine Braunflasche(dunkle Flasche wegen der Haltbarkeit) ab und beschrifte mein Öl mit Namen und Datum. Bei sauberer Arbeitsvorgehensweise – sprich, ich habe vorher alle benötigten Materialien mit Alkohol desinfiziert – bleibt das Öl mindestens ein halbes Jahr haltbar. Diese Haltbarzeit kann sich bis zu einem Jahr verlängern. Es kommt eben auch darauf an – welches Ablaufdatum dein Z.B Sonnenblumenöl hatte.




Dein hergestelltes Öl kann nicht länger haltbar sein, als dein verwendetes Basisöl!



Die fertig hergestellten - hochwertigen Kräuteröle können nun „pur“ verwendet oder zu weiteren Naturpflegeprodukten verarbeitet werden.
Ebenso geeignet sind viele Kräuteröle als Würzöle zu verwenden.

Ein paar Beispiele sind hier zu finden.

Ölauszug bei Menstruationsbeschwerden - Licht Balsam - Warzen Salbe





Viele hochwertige Rezepte zum Verarbeiten deiner selbst hergestellten Ölauszüge findest du hier


DU MÖCHTEST SELBER EINEN ÖLAUSZUG MACHEN?

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TEE /Infus/ Aufguss

Dies ist wohl die gängigste Art um den Pflanzen die Inhaltsstoffe zu entziehen.
·         Wasser zum kochen bringen, vom Herd nehmen und die zerkleinerten Pflanzenteile zugedeckt 5–10 Minuten ziehen lassen. Man nennt diesen Auszug auch INFUS oder Aufguss. Ich kann diesen Auszug als Wasserphase in meiner Kosmetik verwenden. Doch hat den Nachteil einer geringe Haltbarkeit des Produktes, da sich Bakterien in wässriger Lösung sehr schnell vermehren können.

Ein tolles Beispiel findest du hier

Sanddorngesichtscreme
 
Tinktur (Kaltauszug) = Auszug mit Alkohol

Pflanzenteilen wird der Wirkstoff mit Alkohol entzogen. Es wird verschieden hoch % iger Alkohol benötigt.



      • 40% um Schleimstoffe, Saponine, Alkaloide zu lösen
      • 50% um Bitterstoffe, Gerbstoffe, Senföle, Cumarine, Flavonoide, zu lösen
      • 70% um den Wirkstoff bei Wurzel und Rinde zu lösen
      • 90% um den Wirkstoff bei Harze zu lösen



  • Zu allererst benötigst du einen Alkohol. Ich nehme dazu einen Korn.
  • Beliebige Pflanzenteile an trockenen Tagen sammeln. Sollten die dennoch einmal feucht sein, zeige ich dir hier wie du sie schonend trocknen kannst.
  • Die Pflanzenteile werden mit einem Keramikmesser(Kräuter dürfen nicht mit metallischen Gegenständen bearbeitet werden – da ansonsten die Inhaltsstoffe sehr schnell verloren gehen)klein geschnitten und in ein Schraubglas gefüllt.
  • Im Verhältnis 1: 5 mit Alkohol bedecken.
  • Täglich wird nun der Ansatz in kleinen Kreisen hin und her bewegt um den Wirkstoff effektiver zu lösen.
  • Jetzt lässt du diese Kräuter – Alkohol Mischung 4 – 6 Wochen an einem warmen hellen oder kühleren dunklen Ort stehen. Kommt darauf an WELCHE Pflanzenteile du gesammelt hast. 

Blüten – Blätter – Rinden – Knospen von Pflanzen die in der Sonne stehen, kommt auch der Ölauszug an einen hellen Ort.
Blüten – Blätter – Rinden – Knospen und Wurzeln von Pflanzen die im Schatten stehen, kommt auch der Ölauszug in den Schatten.

  • Nach der Reifungszeit werden die Pflanzenteile abgefiltert. Dazu nehme ich einen Email Trichter und einen Leinenstoff. Ich filtere in eine Braunflasche(dunkle Flasche wegen der Haltbarkeit) ab und beschrifte meine Tinktur mit Namen und Datum. Die Tinktur ist nun mindestens ein Jahr haltbar. Diese Haltbarzeit kann sich bis zu 1 1/2 Jahr verlängern. 

Hier sind hochwertige Beispiele die du unbedingt probieren musst!

 
Frischpflanzenauszug

Einen frisch gepressten Saft aus ZB. Brennnesseln, Löwenzahn und vielen anderen Pflanzen. Ohne Alkohol oder Zucker oder Öl. Deshalb sind sie nicht haltbar und sollten sofort verzehrt werden. Im frisch ausgepressten Saft steckt die ganze Kraft der Vitalstoffe der Pflanzen und sind heilsamer als ein Kräutertee. Er reinigt das Blut, regt Nieren und Blase an, fördert die Tätigkeit von Magen und Darm. Er wirkt stoffwechselanregend und abwehrstärkend.

  • Grüner Smoothie/ Standmixer

Zutaten

  • 2 handvoll Salat
  • halbe Salatgurke
  • halbe Zucchini
  • 1/2 Avocado
  • 1 Birne
  • 1 Scheibe Zitrone
  • ½ Tl Kurkuma
  • ca. 400 ml Quellwasser

Zubereitung

Salat-Gurke- Avocado und Zucchini mit ca. 150 ml Wasser zerkleinern. Restlichen Zutaten zerkleinern und beigeben. Noch einmal mixen und dabei das restliche Wasser nachfüllen bis es vollständig zerkleinert ist und eine gute Konsistenz erreicht hat. Mit Kurkuma und Zitrone verfeinern. Den Smoothie frisch genießen!





und hier
und hier
sind weitere Beispiele die ich immer als Powertrink nehme!



Kräutersalz

Die frisch klein geschnittenen Kräuter werden in kleine Gläser eingeschichtet und lagenweise mit Salz bestreut. Zum Einsalzen eignen sich vor allem Dill, Petersilie, Schnittsellerie, Liebstöckel, Estragon und Kerbel. Natürlich auch ALLE anderen Kräuter.
Auch mit getrockneten Kräutern kann man Salz herstellen. Dazu vermörsert man grobes Salz mit getrockneten Kräutern und füllt sie in Schraubgläser ab.

Blüten Salz ~ wie ich es herstelle



(Wege ins ICH Alexandra Skala)


Blüten...jede Menge Blüten.
Fleißig hab ich sie gesammelt und luftgetrocknet.

Die Kräuter mit Meersalz gemörsert. Es gibt verschiedene Arten Blütensalz oder Kräutersalz herzustellen. Ich aber mache es so, wie beschrieben. Manche geben die frischen Kräuter zerkleinert mit dem Salz in den Backofen. Es wird dann bei einem Spalt offener Türe bei ca.60° getrocknet. Ich verwende es als Würze in unserem Essen. Wichtig ist nur, dass man es nicht mitkocht, sondern wirklich nur zum Würzen verwendet, da ansonsten die Heilkraft verloren geht.

In meinem Salz sind

  • Beifuß
  • Schafgarbe 
  • Rosen
  • Holunder
  • Malve
  • Kamille

Es duftet so gut und es schmeckt herrlich.

Hier zeige ich dir WOZU ich mein Kräutersalz verwende.

 



So – das waren sie nun, die 5 häufigsten Herstellungsmethoden.
Natürlich gibt es noch weit mehr als diese 5.


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Alexandra Skala - Diplom Heilkräuterpädagogin - Hallestrasse.73 - 4030 Linz - wegeinsich@liwest.at - 06504063304