Mittwoch, 23. August 2017

Die Herausforderung meiner Seele & von Mutter Erde ~ was sie mir mitteilen.


(Wege ins ICH Alexandra Skala)

Ja, ich habe meinen Urlaub angekündigt und ich muss mich wirklich einfach einmal zurück lehnen. Doch meine innere Stimme(meine Seele) hört nicht auf mir zuzuflüstern.
Immer und immer wieder hat sie mir etwas mitzuteilen. Gerade erst jetzt in der Nacht zum 21.August wo tagsüber die Sonnenfinsternis war - raubte sie mir meinen Schlaf. Ich wurde immer wieder munter bzw. tat ich mir sehr schwer mit dem einschlafen. Gedanken kreisten um mich herum und ließen mich einfach nicht zur Ruhe kommen.
Mein Bauch zuckte bei so manchen Dingen zusammen und ich bemerkte schnell, dass ist genau dieses Gefühl.
Dieses Gefühl erinnerte mich an meine Kindheit. Es war das Gefühl von Angst.
Ich wusste nicht so genau ob ich es nun zulassen oder wegdrängen soll. Ich versuchte mich von dieser Situation so gut wie möglich zu entfernen. So wie ich es immer tat, wenn die Angst ins Spiel kam.
Doch meine Seele forderte mich auf, noch einmal ganz genau hinzuschauen.
Was ist es, wovor ich mich fürchte?
Warum fürchte ich mich und warum versetzt mir alleine dieser eine Gedanke, so einen Stromschlag, dass es mir den Bauch zusammen zuckt?
Gut, ich nahm all meinen Mut zusammen und schaute ganz genau hin. Bei jeder Berührung mit dem Schmerz, rollte ich mich noch tiefer in meine Decke. Der Schweiß brach aus und das Atmen fiel mir immer schwerer.
Sintflutartig überkam mich ein Gefühl von “Ausbruch“. Ich muss da raus.
Ich stellte mich diesen Schmerz. Ich trat ihm genau gegenüber und forderte ihn heraus, mir Möglichkeiten aufzuzeigen ihn zu besiegen.
Ich wusste genau was zu tun war.

Es war „Vertrauen“

Ich muss darauf vertrauen, dass alles gut ist.

* Es ist gut in manchen Situationen Angst zu haben.
*  Es ist gut hinzuschauen.
* Es ist gut, sie zu spüren.
* Es ist gut sie wahrzunehmen und es ist gut sie zu transformieren.

Transformieren kann ich sie aber nur

* wenn ich hinschaue
* sie nicht verdränge 
*  sie nicht leugne

Es ist wirklich erstaunlich, dass gerade zu diesem Zeitpunkt der Sonnenfinsternis, meine innere „Dunkelheit“ zum Vorschein kam – dass sie mit „bewusst“ wird und schmerzhaft anklopft.
Wieder einmal zeigte mir Mutter Erde ganz deutlich worum es gerade bei dieser Finsternis geht.
Wenn ich als Kind Angst hatte, rief ich immer meinen Papa herbei. Er nahm mich in den Arm und ich konnte mich so richtig fallen lassen. Ich vertraute mich ihm an und ich wusste, dass er 
mich in seinen Armen hin und her wippte und mir flüsterte.

Alles wird gut ~ alles “ist“ gut.

Es dauerte nicht lange und ich fühlte mich wieder wohler. Meisten schloss ich noch mal fest die Augen und konnte in der Finsternis das Licht erblicken. Alles in mir wurde „warm“ und gleichzeitig durchdrang mein Körper ein Gefühl des „Vertrautem“.
Die Angst schmilzte davon und ich konnte meine innere Balance wieder wahrnehmen. Ich bin dankbar auch meine Schattenseiten zu entdecken und nicht mehr aus lauter Angst vor meinen eigenen Gefühlen davon  laufe.
Ich werde jedes Gefühl in mir aufnehmen – annehmen und vor allem werde ich darauf achten WAS es auslöst.
Ich fordere mein Gefühl heraus, so wie das Gefühl mich herausfordert und verabschiede mich aus den Anteilen in mir, die mich nicht mit Liebe füllen. Es wird nicht einfach sein, doch möchte ich mein Leben voller Liebe gestalten und mich meinen Hindernissen stellen – ihr liebevoll begegnen und sie ebenso liebevoll verabschieden.

Liebe dich selbst wie du bist und breite deine Flügel aus.

Gestern als mein Mann und ich so durch die Gegend spazierten, kamen wir durch einen Wald, der vom Orkan schwer geschädigt wurde. Es war erschütternd - gruselig - schockierend!
Die Erde zeigt uns auf, dass auch in der Natur viele Dinge nicht mehr im Einklang sind. Mutter Natur hat uns wieder einmal gezeigt – dass wir anfangen müssen zu „vertrauen“.
Wir Menschen müssen sich mit uns selber wieder verbinden und zugleich mit Mutter Erde. 

* Wir müssen den Tatsachen in die Augen sehen und nicht wegschauen.
* Wir müssen sie annehmen, auch wenn sie vor Dunkelheit schwer (be)greifbar sind.
* Wir sind aufgefordert und eingeladen – alte ausgediente Felsenwände in uns zu sprengen und sie Bröckelweise zu entlassen. Sie gehören nicht mehr länger zu uns und wir können sie loslassen.

Je mehr wir liebevoll mit uns selbst – mit den Mitmenschen – mit allem drum herum, sind – desto kraftvoller wird diese Liebe in uns und kann sich auf der ganzen Erde ausbreiten. 

Wie ein Vulkan werden diese lichtvollen Energien ausgespieen und bedecken den fruchtbaren Boden mit schöpferischen Lichtquellen.

Mutter Erde sprach zu uns – sie teilte uns mit, dass wir Menschen uns wieder mehr verwurzeln müssen. Selbst der stärkste, kräftigste, höchste Baum fällt um, wenn ihn die Menschheit entwurzelt!
Hass – Lügen und Gewalt lassen Mutter Erde sterben und wir Menschen sterben mit ihr.
Es liegt an jedem von uns selbst die Schattenseiten liebevoll zu transformieren oder sie in ihrer Macht zu stärken.
Ich jedenfalls habe mich für mich und Patcha Mama entschieden.

Ich möchte meine Essenz voll und ganz sehen – kennen lernen und mit ihr im Einklang sein.

Wie stehst du in der Verbindung zu dir selbst und der Erde?
Alexandra Skala - Diplom Heilkräuterpädagogin - Hallestrasse.73 - 4030 Linz - wegeinsich@liwest.at - 06504063304